Elektrische Ladung – die treibende Kraft der Naturphänomene

Elektrische Ladung – die treibende Kraft der Naturphänomene

 

„Alle Dinge durch unsterbliche Kraft,
Nah oder fern,
Sind versteckt
Miteinander verbunden,
So dass Du keine Blume berühren kannst,
ohne dass ein Stern es spürt.“ *

Liebes Bewusstsein

Vor einiger Zeit hatte ich einmal geschrieben dass ich vermute, dass unsere künstlichen elektromagnetischen Technologien wahrscheinlich auch einen Einfluss auf das Magnetfeld des Planeten ausüben. Damals hatte ich jedoch außer meiner Intuition noch keinen wissenschaftlichen Erklärungsansatz für diesen möglichen Zusammenhang.

Wie die bis in die tiefen Breitengrade Südeuropas hineinreichenden, ungewöhnlichen Häufungen von Polarlicht-Ereignissen inzwischen unmissverständlich anzeigen, schwächeln die natürlichen Schutzschilder der Erde (Erdmagnetfeld + Van-Allen-Strahlungsgürtel) leider sehr. Auch die bis vor kurzem noch öffentlich zugänglich gewesenen Messdaten entsprechender NASA Satelliten-Monitore (siehe unten), haben diese Entwicklung der vergangenen Jahre bildhaft dokumentiert.

Selbst der inzwischen 8 Jahre alte Solarladeregler unseres Wohnmobils schlägt seit etwa Mitte Dezember 2025 erstmals und inzwischen sogar regelmäßig, oft schon bei den ersten schwachen Sonnenstrahlen des Tages, lautstark Alarm wegen zu viel vorhandener Ladespannung. Und dies, trotz der aktuell tief stehenden Wintersonne. Uns war in all den Jahren gar nicht bewusst dass das Gerät über eine derartige akustische Alarmfunktion verfügt, da diese bisher noch nicht einmal in den extrem heißen Sommermonaten Spaniens zum Tragen kam. Es wäre von daher interessant zu erfahren, ob auch andere Nutzer einer Fotovoltaikanlage inzwischen ähnliche Beobachtungen teilen können.

Mit dem Verlust eines potenten Magnetfeldes und der beiden Van-Allen-Strahlungsgürtel, verliert die Erde allmählich auch ihren lebenswichtigen Schutz vor kosmischer und solarer Strahlung. Die Biologie bzw. das Leben auf Erden steht nun vor einer Herausforderung ganz besonderer Art.

Inzwischen scheint sich auch ein wissenschaftlicher Erklärungsansatz für den oben genannten Zusammenhang zwischen Erdmagnetfeld und unseren elektromagnetischen Technologien gefunden zu haben, welchen ich mit diesem Artikel teilen möchte. Dazu möchte ich primär zwei Autoren und einige ihrer veröffentlichten Bücher vorstellen.

Der Erste ist Professor für Bioengineering an der Universität in Washington. Herr Gerald H. Pollack widmet sich dort in seinem Labor, gemeinsam mit seinem Team, seit Jahren der Erforschung des Wassers und seiner bisher nicht erklärbar gewesenen Anomalien. Auf beinahe spielerische Art macht er dem Leser in seinem Buch „Wasser – Viel mehr als H2O“ einen vierten Aggregatzustand des Wassers zugänglich, mit welchem sich alle bisher noch offen gewesenen Fragen zum Thema Wassers plausibel erklären lassen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Entdeckung, dass die elektromagnetische Infrarotstrahlung der Sonne, insbesondere an den Grenzflächen des Wassers, zu einer Umstrukturierung von Wassermolekülen in zwei Typen und damit zu einer elektrischen Ladungstrennung in positive und negativ geladene Ionen führt.

  • Typ 1, von ihm EZ Wasser genannt, ordnet sich dort durch die Abstoßung eines Wasserstoffatoms in hexagonalen, kristallähnlichen Gitterstrukturschichten an und ist in der Summe elektrisch negativ geladen (OH).
  • Typ 2, besteht aus positiv geladenen Hydroniumionen (H3O+). Also aus solchen H2O Wassermolekülen, welche jeweils eines der bei der Typ 1 Bildung abgestoßenen Wasserstoffmoleküle (H+) zusätzlich mit aufgenommen haben.

Wir finden somit an allen Grenzflächen des Wassers dieselben elektrochemischen Bedingungen vor, wie wir sie vom Aufbau einer klassischen Batterie her kennen. Wasser kann demnach als vollwertige elektrische Batterie fungieren.

Auch innerhalb unserer Zellen geschieht diese Ladungstrennung sowie negativ geladene EZ-Wasserbildung an allen Zellmembranen (Grenzflächen) und sorgt dort für eine gesunde elektrische Zellspannung zwischen 50 und 70mV.

Von einem Magneten ist uns bekannt dass er zwei Pole besitzt. Einen Nord und einen Südpol. Uns ist aus diesem Beispiel auch bekannt dass, versucht man zwei Magnete zusammen zu bringen, sich deren gleichen Pole voneinander abstoßen und deren entgegengesetzten anziehen. Dasselbe magnetische Verhalten finden wir auch zwischen Elektronen und Protonen.

Durch diese Fähigkeit der elektromagnetischen polaren Anziehung und Abstoßung, der bei der Ladungstrennung entstandenen positiven und negativ geladenen Ionen, sowie deren daraus resultierenden Fähigkeit zur Aufrechterhaltung großer elektrostatischer Ladungen, wird diese von der Sonne in den Gewässern der Erde bewirkte elektrische Ladungstrennung zum Motor für viele vertraute Naturphänomene, auf welche Herr Pollack in seinem jüngsten Werk: „Charged – The Unexpected Role of Electricity in the Workings of Nature“ ausführlich eingeht.

Zu diesen Phänomenen gehören unter anderem die Herkunft des elektrostatischen Feldes des Planeten, das Wesen des Windes und des Luftdrucks, die Wolkenbildung, Extremwettersituationen, die Herkunft der negativen elektrischen Ladung der Erdkruste, der Grund weshalb Wolken so schwer wie Millionen von Elefanten schweben, ein alternatives Gravitationsmodell und vieles mehr.

Aber auch die Herkunft jener riesigen Ionenströmungen (Jetstream-Winde), welche in den oberen Atmosphärenschichten permanent und mit großer Geschwindigkeit von Westen nach Osten wehen und dabei den Planeten umkreisen, wird erklärt.

Besonders interessant ist nun an dieser Stelle dass eben jene Jetstreams, aufgrund der gewaltigen elektrischen Ladungen welche sie auf ihrer Reise mitführen, ein Magnetfeld induzieren welches den gesamten Planeten umringt. Offenbar hat dieses so erzeugte Magnetfeld auch dieselbe Polarität, Ausrichtung, und berechnete Feldstärke, wie wir es von der bisher als Ursprung des Erdmagnetfeldes angenommenen Erdkerntheorie und den tatsächlichen Messdaten her kennen.

Die von Herrn Pollack vorgeschlagene alternative Erdmagnetfeldentstehung kann darüber hinaus auch die in der Fachwelt noch immer ungeklärte Frage nach der Herkunft und Entstehung der beiden Strahlungsgürtel (Van-Allen-Belts) plausibel mit erklären. Darüber hinaus liefert die Jetstreamtheorie auch eine Erklärung der Magnetfeldherkunft jener unserer Nachbarplaneten, welche überhaupt keinen erdähnlichen Kern besitzen und überwiegend aus Wasserstoff und Helium bestehen (Gasriesen). Ausgerechnet diese Planeten, auf welchen permanent extreme Winde vorherrschen, verfügen über die stärksten planetaren Magnetfelder im Sonnensystem.

Herr Pollack weißt in der Summe seiner sehr gründlich überlegten und mit Laborexperimenten vielfach belegten Hypothesen insgesamt auf eine neue, alternative wissenschaftliche Sichtweise hin, welches die Phänomene der Physik und Chemie energetisch (elektrisch) und nicht mehr wie noch immer vorherrschend, mechanisch erklärt und wahrnimmt.

Wenn all die Hypothesen von Herrn Pollack zutreffen, dann hat tatsächlich alles was einen verstärkenden oder hemmenden Einfluss auf die Ladungstrennung innerhalb des Wassers ausübt, ganz gleich ob innerhalb der Ozeanen oder der Atmosphäre, auch einen direkten Einfluss auf die oben genannten Naturphänomene einschließlich der Zellbiologie. Aber auch alles was ein eigenes elektrostatisches Ladungsfeld erzeugt wirkt frequenzunabhängig auf jene Phänomene unmittelbar ein.

Hierzu gehören auch die Erkenntnisse der Amerikanischen Autorin Eileen Day McKusick, welche sich nahtlos in dieses neue elektrische Weltbild mit einfügen. In ihrem Buch „Electric Body, Electric Health“ beschreibt sie detailliert auf welche Weise unsere Zellbiologie ein uns umgebendes, schwingendes elektrostatisches Ladungsfeld erzeugt, welches von unseren Gedanken und Emotionen bestimmt wird und sogar elektrotechnisch messbar ist. Das geht inzwischen sogar soweit dass es bereits Softwaresysteme gibt, welche aus diesen Messdaten direkte Rückschlüsse auf die psychologische Konstitution der entsprechenden Person ziehen können. **

Eingewoben in das elektrostatische Feld des Planeten, fügen sich all diese auf elektromagnetischer Ladung beruhenden Naturphänomene in ein in sich schlüssiges Weltbild ein, auf welches der Mensch, aufgrund seiner daran angepassten Natur, unvermeidlich einen ganz direkten elektrischen Einfluss durch seine alleinige Gegenwart ausübt. Diese Erkenntnis deckt sich auch mit den Jahrtausende alten Aussagen vieler berühmter Jogis und jener alter Weisheiten. Auch wenn damals ein anderer Terminus für Elektrizität und ladungstragende Ionen (Chi) verwendet wurde.

Der Mensch ist in diesem Weltbild, je nach geistiger Entwicklung, entweder ein bewusstes oder ein unbewusstes Bindeglied zwischen Innen- und Außenwelt. Für den bewusst Erlebenden ist eine solche Unterteilung übrigens nicht mehr wahrnehmbar.

Vor dem Hintergrund dieser hier präsentierten Erkenntnisse wird nun auch unmissverständlich klar, dass unsere künstlichen elektromagnetischen Technologien, weil sie zusätzlich zu frequenzspezifischen Strahlungsemissionen auch elektrostatische Ladungsfelder erzeugen, so wie alle elektrostatischen Ladungsfelder ebenfalls einen entsprechenden direkten Einfluss auf unsere Umwelt ausüben. Es wird Zeit dass wir diesen bisher kaum wahrgenommenen Wirkungsweg zur Kenntnis nehmen. ***

Betrachtet man vor diesem Hintergrund die aktuell weltweit sichtbaren extremen Entgleisungen der elementaren Kräfte der Natur, dann schließen sich viele Kreise. Es liegt nun an uns ob wir die daraus resultierenden notwendigen Konsequenzen daraus ziehen und uns aus dieser technologischen Sackgasse verabschieden. Wie viel Zeit uns hierfür noch verbleibt steht in den Sternen.

Ich wünsche uns nun allen die notwendigen Einsichten und die benötigte Herzenskraft zur Umsetzung zu dieser utopisch erscheinenden Aufforderung.

Mit herzlichem Gruß
Michael Berstecher

 


Anmerkungen / Zitate:

* Francis Thompson: „In The Mistress of Vision“
** Die von Frau McKusick erwähnte elektrotechnische Messtechnik wurde offenbar in den USA am MIT’s Computer Science and Artifical Intelligence Laboratory entwickelt.
*** Anbei eine Aufzählung unserer künstlichen Einflussfaktoren. Einige davon emittieren auch Mikrowellen welche unglücklicherweise im Resonanzbereich des Wassermoleküls liegen und dieses von daher auch frequenzspezifisch besonders beeinflussen.
Elektrizitätskraftwerke, Generatoren, Hochspannungsüberlandleitungen, Umspannwerke, Oberleitungen für Bus und Bahn, sämtliche Typen von Funksignalen (Radio, Fernsehen, Kommunikation, Mobilfunk), Radar, militärische Frühwarnsysteme, Fotovoltaikanlagen, Leuchtstoffröhren, Windkraftanlagen, Ladestationen für Elektromobilität, Elektromotoren, Satelliten, Hausstrom, Haushaltsgeräte, Küchengeräte, Fernsehgeräte, Computerbildschirme, drahtlose Telefone, Handys, WLAN, Bluetooth usw.

Quellen:

– Gerald H. Pollack (2025): „Charged – The Unexpected Role of Electricity in the Workings of Nature
– Gerald H. Pollack (2013): „The Fourth Phase of Water – Beyond Solid, Liquid, and Vapor
– Gerald H. Pollack (2013): „Wasser – Vie mehr als H2O (Deutsche Ausgabe)
– Eileen Day McKusick (2021): „Electric Body, Electric Health – Using the Electromagnetism Within (and Around) You to Rewire, Recharge, and Raise Your Voltage

Leseproben Downloads:

– Gerald H. Pollack (2025): „Charged – The Unexpected Role of Electricity in the Workings of Nature
– Gerald H. Pollack (2013): „The Fourth Phase of Water – Beyond Solid, Liquid, and Vapor
– Gerald H. Pollack (2013): „Wasser – Vie mehr als H2O“ (Deutsche Ausgabe)

Erdmagnetfeldmonitor:

Die folgende Abbildung zeigt zwei Aufnahmen der Erde und ihres Magnetfeldes zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Darstellungen stammen aus dem Geospace-Archiv der NASA.
Das obere Bild vom 03.04.2015 zeigt ein starkes potentes Erdmagnetfeld, welches parallel und stabil im von rechts herein strömenden Sonnenwind steht. Es hat einen stabilen Schweif und seine Magnetfeldlinien sind geschlossen.
Das untere Bild vom 21.08.2025 zeigt ein gestresstes Erdmagnetfeld dessen offener magnetischer Nordpol (Nicht zu verwechseln mit dem geografischen Pol bzw. der Rotationsachse der Erde) zum Sonnenwind hin zugeneigt ist, wodurch dieser leicht zur Erde hindurch dringen kann. Zusätzlich sind die Magnetfeldlinien der Erde stellenweise aufgebrochen und nicht mehr geschlossen. Dieser Zustand kann während entsprechend starken Sonnenwinden temporär normal sein. In den Monaten vor dieser Aufnahme jedoch erschien dieser Zustand eher als neue Norm. Seltsam und auffällig ist auch, dass seit jenem Tag alle 11 bisher öffentlich gewesenen NASA Erdmagnetfeldmonitore deaktiviert sind. Die offizielle Begründung lautet, dass sie aus Altersgründen in den Ruhestand versetzt wurden.

BATSRUS Erdmagnetfeldmonitor
Quelle und Copyright: https://iswa.ccmc.gsfc.nasa.gov/IswaSystemWebApp/

Weiterführende Links:

– Hans Baumer (1987): „SFERICS – Die Entdeckung der Wetterstrahlung
– Arthur Firstenberg 2017 – Buch: „The invisible Rainbow – Englische Originalausgabe
– Arthur Firstenberg 2022 – Buch: „Die Welt unter Strom“ – Deutsche Ausgabe von „The invisible Rainbow
– S. Solter-Hunt 2023: „Potential Perturbation of the Ionosphere by Megaconstellations and Corresponding Artificial Re-entry Plasma Dust
– Dr. Alexey N. Dmitriev 1992: „The correcting role of unusual heliocentric atmospheric phenomena
– Dr. Alexey N. Dmitriev 1998: „Interplanetary climate change
– Ernest E. Richards: „The Geometry of Infinite Mind and Living Systems
– R. O. Becker, G. Selden 1985 – Buch: „The Body Electric – Electromagnetism And The Foundation Of Life
– R. A. Miller, I. Miller 2003: „HAARP’s Threat to Voice of the Planet

 


Texte: © Michael Berstecher / Textversion 1.0 / Datum: 02.2026
Titelbild – ww.pixabay.com / Lizensfrei

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